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Eine Huskysafari gehört für viele Reisende zu den besonderen Erlebnissen eines finnischen Winters. Nach einer Einführung geht es mit dem Hundeschlitten durch verschneite Wälder und über winterliche Trails. Je nach Tour steuern Sie Ihr Gespann selbst oder nehmen im Schlitten Platz.
Einige unserer Reisen bieten mehr als eine einzelne Huskysafari. Bei längeren Touren oder Huskywochen verbringen Sie mehrere Tage mit den Hunden und lernen dabei auch den Alltag auf einer Huskyfarm und die Arbeit der Musher näher kennen.
Rentiere prägen den Norden Finnlands seit Jahrhunderten. Besonders in Lappland ist die Rentierhaltung bis heute ein wichtiger Bestandteil des Lebens und eng mit der Kultur der Sámi verbunden.
Bei einem Besuch auf einer Rentierfarm erfahren Sie mehr über die Tiere und den Jahreslauf der Rentierhaltung. Im Winter gehört häufig auch eine Fahrt im Rentierschlitten dazu. Dabei geht es in ruhigem Tempo durch die verschneite Landschaft – eine ganz andere Art, den finnischen Winter kennenzulernen.
Rentiere leben in Finnland überwiegend halbwild und bewegen sich während eines großen Teils des Jahres frei in ihren Weidegebieten. Dennoch gehören sie jeweils einem Halter und werden im Rahmen der Rentierhaltung regelmäßig zusammengetrieben und gekennzeichnet.
Finnlands Nationaltier lebt vor allem in den großen Waldgebieten im Osten des Landes. In der freien Natur bekommt man Braunbären normalerweise nur selten zu Gesicht. Spezialisierte Beobachtungstouren bieten jedoch die Möglichkeit, die Tiere aus geschützten Beobachtungshütten und mit entsprechendem Abstand zu erleben.
Besonders gute Voraussetzungen gibt es in den weitläufigen Wald- und Moorlandschaften Ostfinnlands. Eine Sichtung lässt sich dabei nie garantieren – gerade das macht eine Wildtierbeobachtung zu einem besonderen Naturerlebnis.
Die Saimaa-Ringelrobbe gibt es weltweit nur im Saimaa-Seengebiet in Ostfinnland. Damit gehört sie zu den außergewöhnlichsten Tierarten des Landes und steht unter besonderem Schutz.
Vor allem während der eisfreien Monate werden geführte Beobachtungstouren auf dem Saimaa angeboten. Erfahrene Guides kennen die bevorzugten Aufenthaltsgebiete der Tiere und achten darauf, ausreichend Abstand zu halten und die Robben möglichst wenig zu stören.
Mit seinen Seen, Wäldern, Mooren und weitläufigen Küstenregionen bietet Finnland Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Einer der bekanntesten ist der Singschwan, der zugleich Finnlands Nationalvogel ist.
Vor allem im Frühjahr und während der Zugzeiten lohnt es sich, den Blick in den Himmel und auf die zahlreichen Gewässer zu richten. Je nach Region können auch Seeadler, Kraniche und viele weitere nordische Vogelarten beobachtet werden.
Seen, Flüsse und Küstengewässer gehören untrennbar zu Finnland. Entsprechend vielfältig sind auch die Möglichkeiten zum Angeln. Zu den häufig vorkommenden Arten zählen unter anderem Hecht, Barsch und Zander; in vielen Flüssen kommen außerdem Forellen, Äschen und Lachse vor.
Wer erste Erfahrungen sammeln oder eine neue Region kennenlernen möchte, kann an einer geführten Angeltour teilnehmen. Einheimische Guides vermitteln die passenden Techniken und kennen die Gewässer ihrer Region besonders gut.
Ob eine Fahrt mit Huskys, ein Besuch bei Rentieren, eine Begegnung mit Pferden oder die Beobachtung von Wildtieren: Tiererlebnisse können ganz unterschiedliche Formen annehmen. Bei den hier zusammengestellten Reisen sind entsprechende Aktivitäten bereits Bestandteil des Programms oder die Tierbeobachtung steht im Mittelpunkt der Reise.
Finnland ist die Heimat einer artenreichen Flora und Fauna und ein perfektes Reiseziel für alle, die gerne auf Tierbeobachtung oder auf Safari gehen möchten, denn hier leben unter anderem Bär, Elch, Wolf, Vielfraß und Rentier.